Hör.Forscher! 2025/26 – Auftaktveranstaltung
Am 22. Januar startete das Hör.Forscher!-Programm mit einer digitalen Auftaktveranstaltung in das neue Jahr, bei der das Thema Visionen im Mittelpunkt steht. Es war ein Tag voller spannender Praxisideen und Impulse, mit vielen Gelegenheit zur Projektplanung und Zeit zum Kennenlernen und Netzwerken.
Eröffnet wurde die Auftaktveranstaltung von den Programmpartner*innen: Die Stiftung Zuhören, das Netzwerk Junge Ohren e.V. und die PwC-Stiftung. Die folgenden Projektschulen für das Hör.Forscher!-Jahr 2025/2026 wurden vorgestellt:
Schulen im Programmschwerpunkt Sprache & Medien 2025/26
- Paul-Pfinzing Gymnasium, Hersbruck
- Kooperative Gesamtschule, Erfurt
- Evangelische Gemeinschaftsschule, Erfurt
Schulen im Programmschwerpunkt Musik & Klang 2025/26
- Evangelisches Ratsgymnasium Erfurt
- Regelschule Werner Seelenbinder, Apolda
- Gesamtschule Bockmühle, Essen
Was ist eigentlich “Graphic Recording”?
Nach dem interaktiven „Zuhöreinstieg“ (#lauschmoment), ging es auf eine akustische Entdeckungsreise, dem “Graphic Recording” mit der Künstlerin Jana Dörfelt. Durch aktives Zuhören “übersetzt” sie den auditiven Input (z.B. Geräusche, Notationen etc.) und bringt diese auf das Papier in Form einer Zeichnung. Daraus entsteht dann ein kleines Buch, das für die Arbeit an Schulen dienen und neue Ideenräume eröffnen soll.
Anschließend gab die Programmleitung, Franziska Klemm von der Stiftung Zuhören und Marina Sahnwaldt vom Netzwerk Junge Ohren, ein Einblick in das Hör.Forscher!-Jahr und präsentierten “Die Zeitkapsel”, das Ergebnis einer Schule aus dem letzten Hör.Forscher!-Jahr.
Prof. Dr. Margarete Imhof und die “Zukunftskompetenz Zuhören”
Das Vormittagsprogramm wurde von der deutschen Psychologin und emeritierte Professorin für Psychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz – Prof. Dr. Margarete Imhof – mit ihrem Impulsvortrag zur „Zukunftskompetenz Zuhören“ abgerundet: “Zuhören passiert nicht von selbst und ist Arbeit”, weiß Prof. Dr. Margarete Imhof, “Es ist sehr komplex und man hat verstanden, dass es in den Schulen gelehrt werden muss. Zuhören als Kompetenz ist mittlerweile in den Bildungsstandards enthalten, fällt aber je nach Bundesland unterschiedlich aus. Es ist die Voraussetzung für Teilhabe am Unterricht und muss integriert werden”.
Wie das gelingen kann, wird unter anderem im Hör-Forscher!-Programm in drei Online-Fortbildungen vermittelt, die für alle Interessierten offenstehen und zeitnah bei uns veröffentlicht werden.
Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden das Gehörte im Praxis-Workshop #lauschlabor. Laura Gieß und Florian Jacobsen stellten den Teilnehmenden verschiedene Klangrätsel und erstellten ein gemeinsames Hörspiel. Mit einer gemeinsamen Reflexion und der Entwicklung eines Visionen-Boards für die weitere Projektarbeit ging diese tolle Auftaktveranstaltung zu Ende.
Wir wünschen allen teilnehmenden Schüler*innen viel Freude und gutes Gelingen beim Hör.Forscher!-Projekt!
Beitrag: Martina Eder (Stiftung Zuhören)

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